CryptoParty 12. Oktober 2016, 19.00 Uhr

„Keiner soll es erraten“ – Datei- und Festplattenverschlüsselung

Fotografien und Videos boomen, in Schule und Studium lesen und studieren wir digitalisierte Texte. Unsere Notizen und Gedanken sammeln wir digital und tauschen mit Mitschüler*Innen Dokumente aus. Im Berufsalltag sind elektronische Dokumente und Datenbanken längst integraler Bestandteil täglicher Arbeit. Wie lässt sich erreichen, dass diese Informationen zuverlässig vor unerwünschten Zugriffen sicher sind?

Cloud-Speicher gelten vielen als idealer Aufbewahrungsort für ihre Daten; überall und jederzeit verfügbar wenn Zugang zum Internet besteht, automatisierte Backups durch die Betreiber inklusive. Spätestens seit den Dokumenten von Snowden und den jüngeren Sicherheitslecks bei großen IT-Konzernen stellt sich die Frage: Was sollte ich unternehmen um private Notizen, Fotografien, Videos und sonstige Dokumente auch in der Cloud zu schützen?

2015 wurden hochspezialisierte Trojaner entdeckt die sich tief in die Steuerungssoftware von Festplatten (Firmware) integrieren und so auch eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems überlebt. Seit Monaten boomt das kriminelle Geschäftsmodell Verschlüsselungstrojaner auf den Systemen seiner Opfer zu platzieren, dort alle Daten zu verschlüsseln und für die Entschlüsselung Lösegeld zu erpressen. Wie ist angesichts der zunehmenden Risiken ein wirksamer Schutz der eigenen Daten überhaupt noch umsetzbar?

Antworten auf diese Fragen werden unter dem Begriff „Digitale Selbstverteidigung“ diskutiert. Ein Teil davon ist Datei- und Festplattenverschlüsselung mit der sich die Verletzung der Privatsphäre wirksam verhindern lässt.

Über Möglichkeiten und Grenzen, den konkreten Einsatz von Festplatten- und Dateiverschlüsselung sowie Backup-Software aber auch über Fallstricke, die es zu vermeiden gilt, wollen wir auf unserer kommenden CryptoParty informieren. Wir laden dazu herzlich am Mittwoch, den 12. Oktober um 19 Uhr in das Sublab im Westwerk ein. Für den praktischen Teil ist es empfehlenswert, seinen eigenen Laptop mitzubringen.

Da das sublab nicht geheizt wird, ist warme Kleidung empfehlenswert.

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