Datenschutz geht alle an

Am 5. 1. geht die Kampagne „Datenschutz geht alle an“ an die Öffentlichkeit – ein gemeinsames Projekt des RPJ Sachsen e. V. in Kooperation mit linksjugend [‘solid] Sachsen, gefördert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

Das Projekt präsentiert allgemeine Tipps zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten. Dazu stellt es Informationen zur digitalen Selbstverteidigung bereit und RFID-Schutzhüllen, die handelsübliche Chipkarten, wie den elektronische Personalausweis, zuverlässig vor ungewolltem Auslesen schützen.
Im Rahmen des Projektes haben wir ein Gespräch zu Privatsphäre und Datenschutz aufgenommen, das als podcast zur Verfügung steht.

Weitere Informationen: datenschutzgehtallean.de

Podiumsgepräch im Rahmen von »Hotspots der Stadtentwicklung«: Datenschutz & Privatsphäre vs. Smart City? am 15.12.2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe HOT SPOTS :: DER STADTENTWICKLUNG veranstaltet das  Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB) der Universität Leipzig  unterstützt durch die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL e.V.), die Schaubühne Lindenfels und die Stiftung Lebendige Stadt,  vom Oktober 2016 bis Januar 2017 zu  Veranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt SmartCity.

Wir wurden u. a. zu dem Podiumsgespräch Datenschutz & Privatsphäre vs. Smart City  am kommenden Donnerstag (15.12.2016). Nach zwei kurzen Vorträgen (die Slides hierzu werden wir auf unserer Website unter der Rubrik SmartCity einstellen) freuen wir uns auf eine spannende Debatte.

Gäste:
Lutz Martiny (achelos GmbH, Paderborn)
Bündnis Privatsphäre, Leipzig

Wo: Schaubühne Lindenfels / Grüner Salon (1.OG), Karl-Heine-Str. 50, 04229 Leipzig

Wann: 15.12.2016, 18:30 – 20:00 Uhr

Panel: Wie smart kann eine linke City sein?, 12.12.2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Stadt für alle statt für wenige!” veranstaltet das linXXnet ein Panel zum SmartCity-Prozess. Zusammen mit dem Haus- und Wagenrat e.V. wurden wir zu dieser Gesprächsrunde eingeladen:

Unter dem Begriff „smart cities“ werden technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen versammelt, die eine grünere und sozialere Stadt versprechen. Die Stadt Leipzig bemüht sich bereits um die Umsetzung von Smart City Initiativen und ist Partner eines entsprechenden Förderprogramms der EU-Kommission.

Doch welche Folgen hat die technische Vernetzung in einer smarten city, welche Technologien sind überhaupt betroffen und welche Daten werden von den betroffenen Bewohner*innen gesammelt und verwertet?

Gäste:

    • Katalin Gennburg für DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus,
    • Michael Stellmacher (Verein für selbstorganisierte Räume in Leipzig, Haus- und Wagenrat e.V.)
    • Bündnis Privatsphäere Leipzig e. V.

Moderation:
Susanna Karawanskij (Mitglied des Deutschen Bundestags)

Wann: 12.12.2016  19-21 Uhr
Wo: Eisengießerei Westwerk, Karl-Heine-Str. 93b

Öffentliches Plenum, 06. Dezember 2016

Am Dienstag, den 06. Dezember 2016, findet unser nächstes reguläres, öffentliches Plenum im sublab statt, zu dem wir alle Interessierten einladen.

Wann: Beginn 19.00 Uhr c.t.
Wo: sublab e. V., Karl-Heine-Straße 93, 04229 Leipzig

Agenda:

  1. Organisatorisches
    • Retro Lesen für Privatsphäre am 17.11.2016
    • Podcast-Projekt
      • Weiteres Vorgehen und Ausarbeitung
      • Produktion des Podcasts
    • Status SmartCity Leipzig
      • Positionspapier
      • SmartCity-Veranstaltungen im Dezember
    • Mitgliederversammlung 2016
  2. Inhalte, Ziele und Forderungen
    • Thematische Schwerpunkte und Perspektiven für 2017
    • Wie neue Mitstreiter*innen gewinnen?

Gäste sind, wie immer, herzlich willkommen. 🙂

Da das sublab nicht geheizt wird, empfehlen wir warme Kleidung und eine Decke mit zurückbringen.

17. 11. 2016, Welttag der Philosophie

Lesen – und diskutieren – für Privatsphäre, 19.30, Kulturwerkstatt KAOS

Am 17. 11. ist der Welttag der Philosophie. Das Bündnis Privatsphäre Leipzig veranstaltet aus diesem Anlass einen Lese- und Diskussionsabend. Wir laden Sie dazu ab 19.30 Uhr in die Villa der Kulturwerkstatt KAOS – ein Projekt der Kindervereinigung Leipzig e. V. –, Wasserstraße 18, 04177 Leipzig, ein.

Wir hinterlassen Daten, immer und überall. Werden verschiedene Quellen zu Profilen verknüpft, kann die eigene Identität ungewollt aufgedeckt und durch Dritte Rückschlüsse auf intime Lebensdetails gezogen werden. Die aktuelle Aufregung um die Datensammlung von Surfhistorien, die zum Kauf angeboten werden – und unter denen sich auch die Informationen von mehreren Millionen Deutschen finden –, illustriert das sehr plastisch.
Welches ökonomische und gesellschaftliche Potential hat die Aneignung und Verwertung von Nutzerdaten durch private Firmen? Welche politische Dimension und Aufgabe haben die Datensammlungen staatlicher Stellen und Institutionen? Erhöht sich die tägliche Sicherheit durch anlasslose (Massen)Überwachung? Haben Datensammlungen und die zur Auswertung eingesetzten Algorithmen (macht)politische Auswirkungen? Sind sie Demokratie-kompatibel? Wird Privatsphäre dabei verletzt? Ist das ein überholter Wert?

Wir wollen als Einstieg in den Abend Texte lesen, die diese Fragen kommentieren, darüber reflektieren und die gegenwärtige Situation beleuchten. Ausgesucht haben wir „Facebook-Gesellschaft“ von Roberto Simanowski, erschienen 2016 bei der MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH.

Vor Allem aber, möchten wir mit Ihnen diskutieren und Ihre Ansichten dazu erfahren.

Wir freuen uns auf Sie, herzlich Willkommen!

Für die Kooperation bei der Veranstaltung bedanken wir uns beim Mitteldeutschen Internetforum, einem Projekt des Medienstadt Leipzig e. V., der Kulturwerkstatt KAOS – Projekt der KINDERVEREINIGUNG Leipzig e. V. und MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH für die freundliche Genehmigung zur Lesung.

CryptoParty 9. November 2016, 19.00 Uhr

„Das können wir selber” – Alternative Soziale Netzwerke und Cloudsysteme

Daten – unsere Daten – sind zur Grundlage von Geschäftsmodellen geworden. Über soziale Graphen und die Analyse von Beziehungsnetzwerken werden sie zur Bildung von Profilen verwendet. Über viele Jahre angereichert und verfeinert. Diese Daten sind von hohem Interesse für Werbetreibende und Marketingverantwortliche, für Meinungsforscher und -Macher, aber auch für Nachrichtendienste, wie wir durch die Snowden-Enthüllungen wissen und wie das neue BND-Gesetz, das am 21. Oktober 2016 durch den Bundestag verabschiedet worden ist, illustriert. Im aktuellen Geheimdienst-Untersuchungsausschuss als rechtswidrig bewertete Überwachungspraktiken sind nun legalisiert, zusätzliche Befugnisse des Geheimdienstes auf diesem Feld deutlich ausgeweitet.

Im Wissen um die allgegenwärtige Datensammelei und aus einem damit verbunden diffusen, unangenehmen Gefühl geben nicht Wenige in Befragungen an, sich innerhalb der “Walled Gardens” der Facebooks, Snapchats und Googles dieser Welt mehr Privatsphäre zu wünschen – ohne dass dabei aber Funktionalitäten oder Vernetzungsmöglichkeiten eingeschränkt werden sollen. Ein Spannungsfeld das die Forschung als Privacy Paradox beschriebt.

Oft scheint ein Ausstieg aus Sozialen Netzwerken für NutzerInnen undenkbar, wenn Arbeitskollegen, Kommilitonen, Freunde und Familie ihre Freizeit darüber planen und Freundschaftsbande den gesamten Globus überspannen. Mittlerweile vertrauen wir aber nicht nur unseren Alltag sozialen Netzen an, wir laden gleichermaßen Gigabyte an digitalisierten Erinnerungen in zentrale Clouds.

Gibt es jenseits der großen Zentralen Alternativen? Was macht ein Soziales Netzwerk aus? Wie kann ich, ohne eine Cloud der großen Anbieter zu nutzen, von überall auf meine Dokumente oder Fotografien zugreifen und diese teilen? Kann ich selbst ein Soziales Netzwerk betreiben? Erlange ich dadurch mehr Selbstbestimmung und Souveränität im Internet?

Mit diesen Fragen wollen wir uns auf der CryptoParty am 9. November ab 19 Uhr im sublab, Karl-Heine-Straße 93, 04229 Leipzig/Westwerk befassen.
Wir stellen alternative, föderierte Netzwerke vor, zeigen die Möglichkeiten selbst betriebener Clouds auf, bringen die Verwendung von verschlüsselten Zero-Knowlege-Cloudspeichern näher und demonstrieren den Betrieb eines eigenen Blogs in Grundzügen, jenseits von Tumblr und Medium.
Zu einer lebendigen Debatte um das Für und Wider dieser Alternativen und zu deren Kennenlernen durch Ausprobieren laden wir herzlich ein.

Da es im sublab bereits schon recht frisch ist, sind warme Kleidung und eine Decke sicher eine gut Idee 🙂

Öffentliches Plenum, 01. November 2016

Am Dienstag, den 01. November 2016, findet unser nächstes reguläres, öffentliches Plenum im sublab statt, zu dem wir alle Interessierten einladen.

Wann: Beginn 19.00 Uhr c.t.
Wo: sublab e. V., Karl-Heine-Straße 93, 04229 Leipzig

Agenda:

  1. Organisatorisches
    • Retro CryptoParty vom 12.10.2016
    • Retro Vorträge bei Geheimdienste vor Gericht und bei den Datenspuren
    • CryptoParty im November
      • Flyer für 1/2017
      • Flyer verteile und Social-Media-Arbeit für die November-Party
      • Folien aktualisieren
    • Podcast-Projekt
      • Weiteres Vorgehen und Ausarbeitung
      • Produktion des Podcasts
    • Kommunikation, Archiv und Recht auf Vergessen
      • Es werden Vorschläge vorgestellt, wie man mit dem Spannungsfeld Archivbildung und Recht auf Vergessen im Discourse-Forum umgehen könnte
      • Umgang mit Zugängen zur Kommunikationsinfrastruktur (Mail-Postfächer, GPG-Key, SocialMedia)
    • Interne Infrastruktur: Umzug zu anderem Anbieter
    • Datentag der Stiftung Datenschutz am 22.11
    • Status SmartCity Leipzig
      • Positionspapier
      • Bericht von der SmartCity-Veranstaltungen vom 27.11
      • Einladung zur Podiumsdikussion ›Der digitale Angriff‹ im linxxnet
      • Anfragen zur Veranstaltung zur Digitale Stadt im Basislager Coworking
    • Lesen für Privatsphäre im November
    • Mitgliederversammlung 2016
  2. Inhalte, Ziele und Forderungen
    • Datennutzungskonvention
    • Bildungsinitiative
    • Auseinandersetzung mit den in der Selbstbeschreibung (Präambel der Satzung) dargelegten Ziele
    • Thematische Schwerpunkte und Perspektiven für 2017
    • Wie neue Mitstreiter*innen gewinnen?

Gäste sind, wie immer, herzlich willkommen. 🙂

Da das sublab nicht geheizt wird, empfehlen wir warme Kleidung und ggf. eine Decke mit zurückbringen.